Runder Tisch - wir sind gegen Gewalt an Frauen und Kindern im Kreis Coesfeld

Schutz von Frauen und Kindern vor häuslicher Gewalt - Das "Osnabrücker Modell"

Einladung zur Vortragsveranstaltung

An jedem dritten Tag stirbt in Deutschland eine Frau an den Folgen häuslicher Gewalt, oftmals ausgeübt durch den Partner, den Ehegatten oder den ehemaligen Lebenspartner. Kinder sind von Anfang an aktiv oder passiv in das Gewaltgeschehen eingebunden. Dies mit schwerwiegenden Folgen für ihre körperliche und seelische Gesundheit und Entwicklung.

Monika Holtkamp macht sich seit vielen Jahren als Polizeihauptkommissarin und Opferschutzbeauftragte der Stadt Osnabrück für den Schutz von Frauen und Kindern vor familiärer Gewalt stark. Sie war maßgeblich an der Entwicklung des „Osnabrücker Modells“ beteiligt und sie ist überzeugt, dass sich anhand der dort festgelegten Standards der Zusammenarbeit von Behörden, Polizei und Beratungsstellen, Hochrisikofälle identifizieren und die betroffenen Personen schnell und effizient schützen lassen. Das Modell bewährt sich in Osnabrück seit vielen Jahren.

Nun kommt Monika Holtkamp nach Coesfeld, um das Erfolgsmodell vorzustellen.

Auch im Namen von Landrat Dr. Christian Schulze Pellengahr laden wir Sie herzlich zur Vortragsveranstaltung ein.

Sie findet statt am:

            Dienstag, 18. Juni 2019 in der Zeit von 9:00 Uhr bis 10:30 Uhr

                im großen Sitzungssaal der Kreisverwaltung in Coesfeld.

Zur besseren Planung bitten wir um Ihre Anmeldung bis zum 12.06.2019 unter rundertisch(at)kreis-coesfeld.de oder telefonisch unter 02541/18-9202.

 

14. Februar 2019 - Wir tanzen gegen Gewalt an Frauen in Coesfeld

Vom Stalking über Vergewaltigung bis hin zum Mord: insgesamt 113.965 Fälle von Gewalt gegen Frauen weist die polizeiliche Kriminalstatistik für das Jahr 2017 aus, oftmals ausgeübt durch Partner oder ehemalige Partner. Das zeigt,  für viele Frauen ist die eigene Wohnung nicht Schutzraum sondern Gefahrenzone. Und die Dunkelziffer ist erheblich. Nach wie vor schämen sich Frauen für das, was ihnen an Gewalt angetan wird und sprechen nicht darüber.

Auch in diesem Jahr rufen der Runde Tisch - "wir sind gegen Gewalt an Frauen und Kindern im Kreis Coesfeld" gemeinsam mit Frauen e.V. und der Gleichstellungsbeauftragen der Stadt Coesfeld zu One-Billion-Rising - der weltweiten Tanzaktion gegen Gewalt an Frauen - auf. "Wir wollen für Gewaltfreiheit tanzen und damit für das Thema sensibilisieren", so Walburga Niemann vom Runden Tisch. 

Am 14. Februar 2019 wird um 17:00 Uhr auf dem Marktplatz in Coesfeld zu "Break the Chain" getanzt. Alle, die ein Zeichen gegen Gewalt setzen möchten, sind eingeladen mitzutanzen.

Einladung zur Informationsveranstaltung: "Verliebt-verführt-prostituiert - die Loverboy-Methode"

Sie verführen, machen gefügig und zwingen Mädchen und junge Frauen in die Prostitution, fast schon harmlos werden sie „Loverboys“ genannt. Es geht um eine besonders perfide Art der Zuhälterei unter Vortäuschung von Liebe und Zuwendung. Die Opfer - Mädchen und junge Frauen, die sich nach Liebe sehnen. Auch im Kreis Coesfeld werden sie mit der „Loverboy-Methode“ in die Prostitutionsfalle gelockt.

Marc Henrichmann, Mitglied des Deutschen Bundestages und der Runde Tisch - „wir sind gegen Gewalt an Frauen und Kindern im Kreis Coesfeld“ veranstalten zu diesem Thema eine Informationsveranstaltung am:

Mittwoch, 14.11.18 um 19 Uhr im Forum Bendix, Friedrich-Ruin-Str. 35 in Dülmen

Download Veranstaltungsflyer mit Click auf das Titelbild. 

Einladung zum Fachtag "Wenn Frauen und Männer gewalttätig werden" am 6.11.2018

Der Runde Tisch lädt zum Fachtag "Wenn Frauen und Männer gewalttätig werden" am Dienstag, 06. November 2018 im Stift Tilbeck ein. Der Veranstaltungsflyer steht hier zum Download bereit. Anmeldeschluss ist am 5.10.2018.

 

Standpunkteausstellung bis zum 28. August im Alten Hof Schoppmann zu sehen

Noch bis zum 28. August ist die Ausstellung "Standpunkte gegen Gewalt" im Alten Hof Schoppmann in Darup zu sehen. Sie wurde anlässlich des 15-jährigen Bestehens des "Runden Tisches - wir sind gegen Gewalt an Frauen und Kindern" ins Leben gerufen. Prominente Persönlichkeiten aus dem Kreis Coesfeld wie die international bekannte Schauspielerin Franka Potente haben sich eigens mit einem Statement zum Thema porträtieren lassen.

 

Tanz gegen Gewalt an Frauen am 14. Februar um 17 Uhr auf dem Marktplatz in Coesfeld

Auch in diesem Jahr war der Tanz gegen Gewalt an Frauen in Coesfeld wieder ein voller Erfolg!

Für alle, die nicht dabei sein konnten, hier der Link zur WDR Lokalzeit Münsterland 
Das Video kann bis zum 21.02.19 abgerufen werden.

Weitere Informationen rund um One Billion Rising in Coesfeld hier.

 

"Standpunkte gegen Gewalt im Kreis Coesfeld"

Zehn Tafeln zeigen bekannte und weniger bekannte Menschen aus dem Kreis Coesfeld, die sich zum Thema Gewalt und deren Auswirkungen äußern. Vor fast zwei Jahren hatten die Aktiven des Netzwerkes „Runder Tisch - wir sind gegen Gewalt an Frauen und Kindern im Kreis Coesfeld“ die Idee, anlässlich des 15-jährigen Bestehens eine Ausstellung zu konzipieren. „Wir haben Menschen angesprochen, ob sie bereit sind, sich fotografieren lassen und einen Standpunkt gegen Gewalt abgeben“ berichtet Bettina Eing, Koordinatorin des Runden Tisches. Zu den Porträtierten gehören unter anderem Schauspielerin Franka Potente, die gebürtig aus Dülmen stammt, Mathias Mester, Silbermedaillengewinner bei den Paralympics, Landrat Dr. Christian Schulze Pellengahr sowie Sänger und Musicaldarsteller Jan Ammann aus Billerbeck.

„Mit der Ausstellung wollen wir in die Öffentlichkeit gehen und dafür sensibilisieren, dass Gewalt keine Privatangelegenheit ist. Wir möchten auf die Alltäglichkeit von Gewalt in der Gesellschaft aufmerksam machen“, erläutert Eing bei der Ausstellungseröffnung im Coesfelder Kreishaus.

„Wir hoffen, mit dieser Ausstellung in turbulenten Zeiten ein Zeichen für ein gewaltfreies Miteinander zu setzen“, ergänzt Mitorganisatorin Andrea Thewes.

Das Landesministeriums für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter sowie die Sparkasse Westmünsterland haben finanzielle Mittel für die Ausstellung bereit gestellt; die Ausstellungsständer wurden eigenständig von Schülern des Pictorius-Berufskollegs (Klasse HBM1-15 der höheren Berufsfachschule Metall) und ihrem Lehrer Heinrich Strätker gefertigt.

Gerne dürfen sich Interessierte beim Runden Tisch melden, wenn sie die Ausstellung ausleihen und aufbauen möchten.

 

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