Runder Tisch - wir sind gegen Gewalt an Frauen und Kindern im Kreis Coesfeld

Frauenschreibwerkstatt - Neues Angebot der Frauenberatungsstelle Frauen e.V. im Frauenzentrum Courage in Coesfeld

Sich schreibend begegnen, das ist das Motto, unter dem eine neues Angebot der Frauenberatungsstelle Frauen e.V. im Frauenzentrum Courage in Coesfeld Anfang September startetSich schreibend begegnen, das ist das Motto, unter dem eine neues Angebot der Frauenberatungsstelle Frauen e.V. im Frauenzentrum Courage in Coesfeld Anfang September startet.
Empowerment, Selbstfindung, Selbstentfaltung, Entdecken der inneren Stimme sind die persönlichkeitsfördernden und frauenspezifischen Ziele der Frauenschreibwerkstatt. Hinzu kommen individuelle Prozesse, wie auch das Vertiefen und Verbessern der sprachlichen Ausdrucksmittel.
Der Workshop richtet sich an Frauen mit und ohne Migrationserfahrung und soll die Möglichkeit bieten, über das Schreiben kultursensibel sich selbst und andere besser kennen zu lernen. Durch das gemeinsame Schreiben und die Beschäftigung mit den eigenen Themen und Texten wird den Teilnehmerinnen mit und ohne Einwanderungsgeschichte in der Gruppe ermöglicht sich zu begegnen, sich im kreativen Tun anzunähern, Verständnis zu entwickeln und sich den gesellschaftlichen Herausforderungen als Frau zu stellen. Auch das Zusammenkommen als Frauen und das Erfahren von Geborgenheit und Solidarität in der Gruppe sind wertvolle Erfahrungen im Miteinander.
Es geht nicht das richtige Wort oder den richtigen Satzbau, sondern um den Ausdruck eigener Assoziationen und Emotionen.Alle Frauen, die sich für den Austausch mit anderen Frauen interessieren, sich vielleicht noch nicht getraut haben, oder bislang keine Gelegenheit hatten mit dem Schreiben zu beginnen, sind eingeladen. Wer Lust hat, etwas zu Papier zu bringen und mit anderen Frauen aus verschiedenen Herkunftsländern über das Geschriebene in Austausch zu kommen ist herzlich eingeladen mitzumachen.
Der Workshop wird geleitet von Christa Kriete, Sozialpädagogin, freiberufliche Mediatorin und Dozentin im Bereich der Migrationsberatung, Integrationsarbeit und Engagementförderung in Zusammenarbeit mit Miriam Harosh-Pätsch, Mitarbeiterin bei Frauen e.V., Fachberaterin für Psychotraumatologie, Systemische Familientherapeutin und Achtsamkeitstrainerin. Das Angebot wird vom Kommunalen Integrationszentrum Kreis Coesfeld unterstützt.
Interessierte Frauen melden sich bitte spätestens bis zum 20.08.2021 bei Frauen e.V. unter der Rufnummer 02541-970620 oder per E-Mail an unter: info@frauen-ev.de
Um möglichst vielen interessierten Frauen die Teilnahme zu ermöglichen, möchten wir die Terminplanung gemeinsam mit der Gruppe machen.

Petition "Gewaltschutz für Frauen – leider eine Frage des Geldbeutels!"

Eine Petition zur Finanzierung von Frauenhausaufenthalten

Der Runde Tisch gegen Gewalt an Frauen und Kindern im Kreis Coesfeld hat aus aktuellem Anlass eine Petition zur Finanzierung von Frauenhaushausaufenthalten für alle Frauen und ihre Kinder, unabhängig von Herkunft, Aufenthaltsstatus, Wohnort und Einkommen, gestartet.

Im letzten Jahr haben Beratungsstellen im Kreis Coesfeld mehrfach erlebt, dass von Gewalt betroffenen Frauen und ihren Kindern die Finanzierung eines Aufenthalts im Frauenhaus trotz akuter Gefahr aus Kostengründen verwehrt wurde. Das darf nicht so bleiben!

Wenn auch Sie der Meinung sind, dass Gewaltschutz für Frauen und Ihre Kinder an keine Bedingungen geknüpft sein darf, dann unterzeichnen Sie gerne unsere Petition.
Zur Petition gelangen sie hier.

Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung!

 

Bedarfsanalyse und -planung zur Weiterentwicklung des Hilfesystems zum Schutz vor Gewalt gegen Frauen und häuslicher Gewalt

Um Frauen, die in ihrer Partnerschaft körperliche, psychische und sexuelle Gewalt erleben, besser zu schützen, wurde von 2017 bis 2019 das Modellprojekt „Bedarfsanalyse und -planung zur Weiterentwicklung des Hilfesystems zum Schutz von Frauen vor Gewalt und häuslicher Gewalt“ durchgeführt - in Kooperation mit den Bundesländern Bremen, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Sachsen und Sachsen-Anhalt. Nun liegt der Abschlussbericht vor. Dieser diskutiert Herausforderungen zur Weiterentwicklung eines bedarfsgerechten Hilfesystems für von Gewalt betroffene Frauen und deren Kinder und stellt Handlungsempfehlungen für die beteiligten Akteure vor.

Hier kann der Bericht heruntergeladen werden

 

Unterstützung des Runden Tisches gegen Gewalt verstärkt

Für gut ein halbes Jahr blieben die Stühle am Runden Tisch gegen die Gewalt an Frauen im Kreis Coesfeld kalt. Anke Herbstmann hatte die Koordinierung übertragen bekommen. Mit einem zusätzlichen Stundenkontingent kann sich die Gleichstellungsbeauftragte der Kreisverwaltung jetzt ihrer Aufgabe intensiv widmen und sichert damit das Wirken des Runden Tisches. Die bislang für vier Stunden von der Kreisverwaltung finanzierte Stelle, hat Landrat Dr. SchulzePellengahr nun auf acht Stunden erhöht.
Die aktiven Frauen und Männer aus unterschiedlichen Hilfs- und Unterstützungsinstitutionen leisten ihre Arbeit ehrenamtlich oder werden, wie im Falle Herbstmann, vom Dienst stundenweise freigestellt.
Die Mitwirkenden sehen den Runden Tisch als das größte Instrument auf Kreisebene, um gegen die Gewalt an Frauen durch Informationskampagnen sowie Hilfs- und Beratungsangebote Betroffener vorzugehen. Das solide geknüpfte Netzwerk und der regelmäßige Austausch am Runden Tisch haben dabei fundamentale Bedeutung.

An jedem dritten Tag stirbt in Deutschland eine Frau an den Folgen häuslicher Gewalt. Jede dritte Frau erlebt in ihrem Leben sexualisierte Gewalt. Weltweit ist es das größte Gesundheitsrisiko von Frauen. Die Formen sind vielfältig: häusliche Gewalt, sexuelle Belästigungen, Frauenhandel, Gewalt auf der Flucht oder Gewalt in der Prostitution. Sie ist auch in Deutschland allgegenwärtig. Im Jahr 2019 sind 114.903 Frauen Opfer ihrer Partner oder Ex-Partner geworden, 122 von Ihnen wurden ermordet. Femizide werden dabei oft als Beziehungstaten oder Familiendrama verharmlost.
Aktuell hat sich die Situation in einigen Fällen aufgrund der Corona-Pandemie verschärft: Das Leben spielt sich verstärkt zu Hause ab. Ängste, akute finanzielle Nöte und Unsicherheiten begünstigen das Stress- und Gewaltpotenzial. Es ist für Betroffene noch schwieriger geworden sich Hilfe zu suchen. Die soziale Kontrolle und niedrigschwellige Hilfsangebote nehmen ab, wenn Freizeiteinrichtungen geschlossen sind und soziale Kontakte wegfallen. Es fehlt an Ausweichmöglichkeiten und Gelegenheiten, sich an Freund*innen oder Verwandte zu wenden. Im Zuge der Corona-Pandemie zeichnet sich weltweit ein Anstieg häuslicher Gewalt ab.

Den Internationalen Tag zur Beseitigung von Gewalt nimmt der Runde Tisch im Kreis Coesfeld zum Anlass auf diese Missstände im eignen Land aufmerksam zu machen und stellen sich offen gegen die Gewalttaten. „Es bleibt eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe Opfern eine Stimme zu geben, Ihnen soweit wie möglich Angst und Scham
zu nehmen und die Hilfelandschaft nachhaltig zu verbessern“, appelliert Koordinatorin Herbstmann. Besonders in dieser Corona-Zeit macht sie auf die
Hilfsangebote aufmerksam. Betroffene können sich auf der Homepage www.rundertisch-kreis-coesfeld.de oder www.staerker-als-gewalt.de jederzeit informieren. Das Hilfetelefon „Gewalt gegen Frauen“ ist rund um die Uhr unter 08000 – 116016 erreichbar.
Hintergrund: Seit 1981 machen Menschenrechtsorganisationen wie Terre des Femmes jedes Jahr zum 25. November durch Aktionen auf die Situation von Gewalt betroffenen Frauen und Mädchen aufmerksam. Die Initiierung des Aktionstages war der gewaltsame Tod der Schwestern Mirabal. Als aktive Mitglieder der „Movimiento Revolucionario 14 de Junio“, wurden sie 1960 in der Dominikanischen Republik auf Befehl des damaligen Diktators Rafael Trujillo verschleppt, gefoltert und schließlich ermordet. 1981 wurde bei einem Treffen lateinamerikanischer und karibischer Feministinnen der 25. November zum Gedenktag der Opfer von Gewalt an Frauen ausgerufen (Dia Internacional de la No Violencia Contra la Mujer) und 1999 offiziell durch die Vereinten Nationen (Resolution 54/134) aufgegriffen.

Schutz von Frauen und Kindern vor häuslicher Gewalt - Das "Osnabrücker Modell"

Einladung zur Vortragsveranstaltung

An jedem dritten Tag stirbt in Deutschland eine Frau an den Folgen häuslicher Gewalt, oftmals ausgeübt durch den Partner, den Ehegatten oder den ehemaligen Lebenspartner. Kinder sind von Anfang an aktiv oder passiv in das Gewaltgeschehen eingebunden. Dies mit schwerwiegenden Folgen für ihre körperliche und seelische Gesundheit und Entwicklung.

Monika Holtkamp macht sich seit vielen Jahren als Polizeihauptkommissarin und Opferschutzbeauftragte der Stadt Osnabrück für den Schutz von Frauen und Kindern vor familiärer Gewalt stark. Sie war maßgeblich an der Entwicklung des „Osnabrücker Modells“ beteiligt und sie ist überzeugt, dass sich anhand der dort festgelegten Standards der Zusammenarbeit von Behörden, Polizei und Beratungsstellen, Hochrisikofälle identifizieren und die betroffenen Personen schnell und effizient schützen lassen. Das Modell bewährt sich in Osnabrück seit vielen Jahren.

Nun kommt Monika Holtkamp nach Coesfeld, um das Erfolgsmodell vorzustellen.

Auch im Namen von Landrat Dr. Christian Schulze Pellengahr laden wir Sie herzlich zur Vortragsveranstaltung ein.

Sie findet statt am:

            Dienstag, 18. Juni 2019 in der Zeit von 9:00 Uhr bis 10:30 Uhr

                im großen Sitzungssaal der Kreisverwaltung in Coesfeld.

Zur besseren Planung bitten wir um Ihre Anmeldung bis zum 12.06.2019 unter rundertisch(at)kreis-coesfeld.de oder telefonisch unter 02541/18-9202.

 

14. Februar 2019 - Wir tanzen gegen Gewalt an Frauen in Coesfeld

Vom Stalking über Vergewaltigung bis hin zum Mord: insgesamt 113.965 Fälle von Gewalt gegen Frauen weist die polizeiliche Kriminalstatistik für das Jahr 2017 aus, oftmals ausgeübt durch Partner oder ehemalige Partner. Das zeigt,  für viele Frauen ist die eigene Wohnung nicht Schutzraum sondern Gefahrenzone. Und die Dunkelziffer ist erheblich. Nach wie vor schämen sich Frauen für das, was ihnen an Gewalt angetan wird und sprechen nicht darüber.

Auch in diesem Jahr rufen der Runde Tisch - "wir sind gegen Gewalt an Frauen und Kindern im Kreis Coesfeld" gemeinsam mit Frauen e.V. und der Gleichstellungsbeauftragen der Stadt Coesfeld zu One-Billion-Rising - der weltweiten Tanzaktion gegen Gewalt an Frauen - auf. "Wir wollen für Gewaltfreiheit tanzen und damit für das Thema sensibilisieren", so Walburga Niemann vom Runden Tisch. 

Am 14. Februar 2019 wird um 17:00 Uhr auf dem Marktplatz in Coesfeld zu "Break the Chain" getanzt. Alle, die ein Zeichen gegen Gewalt setzen möchten, sind eingeladen mitzutanzen.

Einladung zur Informationsveranstaltung: "Verliebt-verführt-prostituiert - die Loverboy-Methode"

Sie verführen, machen gefügig und zwingen Mädchen und junge Frauen in die Prostitution, fast schon harmlos werden sie „Loverboys“ genannt. Es geht um eine besonders perfide Art der Zuhälterei unter Vortäuschung von Liebe und Zuwendung. Die Opfer - Mädchen und junge Frauen, die sich nach Liebe sehnen. Auch im Kreis Coesfeld werden sie mit der „Loverboy-Methode“ in die Prostitutionsfalle gelockt.

Marc Henrichmann, Mitglied des Deutschen Bundestages und der Runde Tisch - „wir sind gegen Gewalt an Frauen und Kindern im Kreis Coesfeld“ veranstalten zu diesem Thema eine Informationsveranstaltung am:

Mittwoch, 14.11.18 um 19 Uhr im Forum Bendix, Friedrich-Ruin-Str. 35 in Dülmen

Download Veranstaltungsflyer mit Click auf das Titelbild. 

Einladung zum Fachtag "Wenn Frauen und Männer gewalttätig werden" am 6.11.2018

Der Runde Tisch lädt zum Fachtag "Wenn Frauen und Männer gewalttätig werden" am Dienstag, 06. November 2018 im Stift Tilbeck ein. Der Veranstaltungsflyer steht hier zum Download bereit. Anmeldeschluss ist am 5.10.2018.

 

Standpunkteausstellung bis zum 28. August im Alten Hof Schoppmann zu sehen

Noch bis zum 28. August ist die Ausstellung "Standpunkte gegen Gewalt" im Alten Hof Schoppmann in Darup zu sehen. Sie wurde anlässlich des 15-jährigen Bestehens des "Runden Tisches - wir sind gegen Gewalt an Frauen und Kindern" ins Leben gerufen. Prominente Persönlichkeiten aus dem Kreis Coesfeld wie die international bekannte Schauspielerin Franka Potente haben sich eigens mit einem Statement zum Thema porträtieren lassen.

 

Tanz gegen Gewalt an Frauen am 14. Februar um 17 Uhr auf dem Marktplatz in Coesfeld

Auch in diesem Jahr war der Tanz gegen Gewalt an Frauen in Coesfeld wieder ein voller Erfolg!

Für alle, die nicht dabei sein konnten, hier der Link zur WDR Lokalzeit Münsterland 
Das Video kann bis zum 21.02.19 abgerufen werden.

Weitere Informationen rund um One Billion Rising in Coesfeld hier.

 

"Standpunkte gegen Gewalt im Kreis Coesfeld"

Zehn Tafeln zeigen bekannte und weniger bekannte Menschen aus dem Kreis Coesfeld, die sich zum Thema Gewalt und deren Auswirkungen äußern. Vor fast zwei Jahren hatten die Aktiven des Netzwerkes „Runder Tisch - wir sind gegen Gewalt an Frauen und Kindern im Kreis Coesfeld“ die Idee, anlässlich des 15-jährigen Bestehens eine Ausstellung zu konzipieren. „Wir haben Menschen angesprochen, ob sie bereit sind, sich fotografieren lassen und einen Standpunkt gegen Gewalt abgeben“ berichtet Bettina Eing, Koordinatorin des Runden Tisches. Zu den Porträtierten gehören unter anderem Schauspielerin Franka Potente, die gebürtig aus Dülmen stammt, Mathias Mester, Silbermedaillengewinner bei den Paralympics, Landrat Dr. Christian Schulze Pellengahr sowie Sänger und Musicaldarsteller Jan Ammann aus Billerbeck.

„Mit der Ausstellung wollen wir in die Öffentlichkeit gehen und dafür sensibilisieren, dass Gewalt keine Privatangelegenheit ist. Wir möchten auf die Alltäglichkeit von Gewalt in der Gesellschaft aufmerksam machen“, erläutert Eing bei der Ausstellungseröffnung im Coesfelder Kreishaus.

„Wir hoffen, mit dieser Ausstellung in turbulenten Zeiten ein Zeichen für ein gewaltfreies Miteinander zu setzen“, ergänzt Mitorganisatorin Andrea Thewes.

Das Landesministeriums für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter sowie die Sparkasse Westmünsterland haben finanzielle Mittel für die Ausstellung bereit gestellt; die Ausstellungsständer wurden eigenständig von Schülern des Pictorius-Berufskollegs (Klasse HBM1-15 der höheren Berufsfachschule Metall) und ihrem Lehrer Heinrich Strätker gefertigt.

Gerne dürfen sich Interessierte beim Runden Tisch melden, wenn sie die Ausstellung ausleihen und aufbauen möchten.

 

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Service-Tipps

Hier finden Sie direkte Links zu einigen unserer Services:

Stärker als Gewalt

Auf der Homepage der Initiative "Stärker als Gewalt" vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) sind umfangreiche und wertvolle Informationen rund um das Thema Gewalt. 

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Auf der Homepage des Unabhängigen Beauftragten für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs (UBSKM) finden sich wertvolle Informationen für Kinder und Erwachsene im Kampf gegen die sexuelle Gewalt gegen Kinder.

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Anonyme Spurensicherung

Infobroschüre "Häusliche Gewalt"

Informationsbroschüre "Sicher Unterwegs!"

Hilfe für Kinder und Jugendliche im Kreis Coesfeld